Finanzkrise könnte weltweit 600 Milliarden Dollar vernichten
Im Zuge der globalen Finanzkrise könnten unter dem Strich 600 Milliarden Dollar vernichtet werden. Entsprechende Zahlen kursieren nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bei der deutschen Finanzaufsicht BaFin.
Die genannte Summe stelle den „ungünstigsten Fall“ dar, hieß es. Wenn es weniger schlimm komme, seien Verluste der Kreditwirtschaft in einer Größenordnung von rund 430 Milliarden Dollar wahrscheinlich, zitiert der „Spiegel“ aus einer internen Vorlage der BaFin.
Klar ist schon jetzt, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten auch Auswirkungen im Bereich der Finanzaufsichtsbehörden haben werden. Für Deutschland sei etwa die Integration der BaFin in die Bundesbank sinnvoll, meint der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Das „Nebeneinander zweier Regulierungsbehörden“ sei „ineffizient“ sei, wird Bofinger in der „Wirtschaftswoche“ zitiert.
Über Konsequenzen auf internationaler Ebene wollen die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten (G7) bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington Anfang April beraten. Angedacht sind konkrete Maßnahmen zur Offenlegung und Bewertung von Geldgeschäften, auch die Rolle der Rating-Agenturen soll kritisch unter die Lupe genommen werden.
Quelle: www.die-topnews.de
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